Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung

Ihr Lebenslauf: Ihre Visitenkarte

Ein guter Lebenslauf hat eine klare Struktur und enthält folgende Rubriken: persönliche Daten, Kurzprofil, Berufserfahrung, Aus- und Weiterbildung, relevante Schlüsselkompetenzen (wie IT- oder Sprachkenntnisse), Interessen und Referenzen.

Lassen Sie Ihren Lebenslauf von einer Drittperson lesen! Vielleicht haben Sie einen Rechtschreib- oder Tippfehler übersehen? Eine fremde Person wird es sofort merken. Schon kleine Fehler können zu einem negativen Eindruck führen.

Persönliche Daten
Hier stehen Ihr Name, Vorname und Ihr Geburtsdatum. Selbstverständlich können Sie noch weitere Informationen wie z.B. Zivilstand oder Anzahl Kinder hinzufügen.

Foto
Mit einem Foto wirkt die Bewerbung persönlicher. Suchen Sie es sorgfältig aus! Im Idealfall vermitteln Sie mit Ihrem Portrait einen ersten Eindruck Ihrer Persönlichkeit. Ein professionelles Foto ist eine gute Investition für die Zukunft.

Kurzprofil
Im Anschluss an die persönlichen Daten folgt idealerweise ein Kurzprofil mit ihren Sozialkompetenzen. Verwenden Sie dabei Schlüsselbegriffe aus dem Inserat. Ob Sie die Stelle bekommen oder nicht, hängt oft von Ihren Sozialkompetenzen, den sogenannten Soft Skills ab. Wenn Sie ein Stelleninserat analysieren, stellen Sie fest, dass über 60% der geforderten Kriterien Soft Skills sind. Ihr Interviewpartner wird Ihnen viel mehr Fragen zum Thema Teamintegration, Verhalten und Persönlichkeitsmerkmale stellen, als über Ihr Fachwissen!

Folgende Soft Skills werden am meisten von Unternehmen gefordert:

Effizienz
Eine effiziente Person verliert nie das Ziel aus den Augen. Sie verfügt über ein gutes Organisationstalent,  ein gutes Zeitmanagement und  setzt ihre Prioritäten richtig.

Kommunikation
Eine kommunikative Person kann einen guten Kontakt mit ihrem Gesprächspartner aufbauen und anpassen, klare und strukturierte Texte verfassen und ganz wichtig: sie gibt die Informationen weiter.

Flexibilität und Anpassung
Eine flexible Person steht Veränderungen offen gegenüber und passt sich den Gegebenheiten an.

Eigeninitiative
Eine Person zeigt Eigeninitiative, wenn sie Weisungen nicht nur ausführt sondern sich zum richtigen Zeitpunkt auch mit eignen Ideen einbringt. Sie ist fähig, die Perspektive zu wechseln und denkt von sich aus mit.

Berufserfahrung
Fassen Sie Ihre Erfahrungen zusammen! Bündeln Sie ähnliche Tätigkeiten (wie Sommerjob, wechselnde temporäre Tätigkeiten usw.) Informieren Sie hier kurz und bündig über die jeweiligen Aufgaben und Ihre Erfolge.

Erwähnen Sie immer den Zeitraum der Anstellung, den Arbeitgeber und den Arbeitsort.

Sind Sie momentan ohne feste Anstellung? "Aktiv auf Stellensuche“ klingt positiv, „Arbeitslos“ wirkt passiv und hinterlässt damit einen negativen Eindruck. Erwähnen Sie auch die unentgeltlichen Tätigkeiten.

Aus- und Weiterbildung
Hier steht als erstes die aktuellste Weiterbildung. Anschliessend folgen zeitlich absteigend sortiert weitere Ausbildungen und zuletzt Ihr Schulabschluss.

Relevante Schlüsselkompetenzen
Schreiben Sie hier etwas über Ihre Schlüsselkompetenzen, wie z.B. Ihre Sprach oder IT-Kenntnisse.

Geben Sie zuerst Ihre Muttersprache an. Die klassische Beurteilung bei den Fremdsprachen lautet verstehen, sprechen, schreiben oder fliessend, sehr gut, gut und Grundkenntnisse. Verwenden Sie auch das  Raster des europäischen Referenzrahmens zur Selbstbeurteilung (A1 bis C2), wenn Sie kein Sprachzertifikat haben. Ganz wichtig: keine Beschönigung der Sprache! Seien Sie ehrlich mit sich selbst! Es kann sein, dass Ihr Interviewpartner im Laufe des Gesprächs die Sprache wechselt.

Interessen
Der Punkt „Interessen“ findet unter Umständen viel mehr Beachtung, als Sie denken. Je nach dem lassen sich aus den Interessen persönliche Eigenschaften herauslesen, die für die zu besetzende Stelle wichtig sind.

Referenzen
„Auf Anfrage“ ist hier immer eine gute Option. Diese Formulierung gibt Ihnen auch noch die Möglichkeit die Referenzperson je nach Anforderung zu bestimmen.


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